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Sissachertagung 2024

Beginn:
24. Aug 2024
Freie Plätze:
24. Aug 2024
zuletzt aktualisiert:
17. Mai 2024
Kurs-Nr.:
03/2024
Treffer:
32582
Favorit:
0 Favorit
Preis:
130,00 CHF pro Platz
Ort:
Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain, Sissach
Gruppe:
keine Angabe
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Level:
keine Angabe
Freie Plätze:
102 von 160
Trainer:

Beschreibung

 
 

Sissachertagung

 

Sozialhilfe im Wandel: Laienbehörde - ein überholtes Modell?

Die Arbeit einer Laienbehörde unter den immer komplexer werdenden rechtlichen Bestimmungen und vielschichtigeren Klientenproblematiken ist herausfordernd. In diesem Jahr möchten wir uns an der Sissachertagung mit dem Thema der Milizstruktur der Sozialhilfebehörden beschäftigen. Ist sie noch zeitgemäss? Vor- und Nachteile einer Professionalisierung? Welche Organisationsformen gibt es in der Schweiz? Was sind dabei die Vor- und Nachteile? Welche juristischen Fragen stellen sich bei einer Professionalisierung der Sozialhilfebehörden in Bezug auf die jetzt mögliche Delegation der Entscheidungsbefugnis an den Sozialdienst oder das Präsidium? Ist dies ausreichend, ein gangbarer Weg? Welche Grundrechte sind betroffen? Rechtsungleichheit? Willkürverbot? Welche anderen Problemfelder tauchen auf? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Sozialhilfebehörden und Sozialdiensten mit und allenfalls ohne die neue Delegationsmöglichkeit?

Im Anschluss an die Referate der Fachpersonen wird das Thema am Podium zusätzlich mit Vertreter:innen aus der Politik diskutiert.

Eingangsreferat

Laienbehörden: Möglichkeiten und Grenzen aus rechtlicher Sicht

Pascal Coullery, Dozent an der Berner Fachhochschule Soziale Arbeit, geht in seinem Referat auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Laienbehörden beachten müssen, ebenso ein wie auf die möglichen Vor- und Nachteile von (nicht-) professionellen Strukturen in einer rechtlichen Perspektive.

Referate

Professionalisierung und Regionalisierung: Wie machen es andere Kantone?

Markus Kaufmann, Geschäftsführer der SKOS, gibt einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen der Sozialhilfe in der Schweiz und die verschiedenen Modelle von Professionalisierung und Regionalisierung in anderen Kantonen.

Markus Kaufmann hat Sozialarbeit und Sozialhilfe an der Uni Fribourg studiert und eine Weiterbildung zum Master of Public Health gemacht. Er war zuerst in der Jugendarbeit tätig und wechselte anschliessend in die Gesundheitspolitik, unter anderem als Mitarbeiter der Gesundheitsdirektorenkonferenz. Seit 2016 ist er Geschäftsführer der SKOS. Wichtige Anliegen sind für ihn die Weiterbildung von Sozialhilfebeziehenden und die interinstitutionelle Zusammenarbeit.

Vor- und Nachteile der möglichen Abschaffung der Sozialhilfebehörden: Perspektiven aus Sicht der Leitung einer Sozialberatung und eines Sozialhilfebehördenmitglieds aus dem Kanton Basel-Land

Dieser Input präsentiert einen konstruktiven Ideenaustausch zwischen der Leitung der Sozialberatung und einem Mitglied einer Sozialhilfebehörde des Kantons Basel-Land. Es werden die Vor- und Nachteile sowie mögliche Auswirkungen im Zuge der Überlegungen zur Abschaffung der Sozialhilfebehörden aus der Perspektive der Sozialberatung sowie der Sozialhilfebehörde dargelegt. Der Fokus liegt dabei auf der gemeinsamen Suche nach zukunftsfähigen Lösungen und Perspektiven für eine effektive soziale Unterstützung in unserem Kanton.

Nuria Rubio, Leiterin Sozialberatung Arlesheim, sowie ein Mitglied der Sozialhilfebehörde Arlesheim werden uns über diese Fragen Auskunft geben und uns über die Zusammenarbeit allgemein informieren.

Podium

Es diskutieren die Referierenden untereinander sowie Pascale Meschberger, Landrätin und Mitglied der Sozialhilfebehörde Liestal mit dem Publikum über die Thematik.

Moderation:  Monika Glauser, Redaktorin, CR Audio l Regionaldirektion BS/BL (SRF)


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