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Sozialhilfeforum 1

Beginn:
16. Mai 2019
Freie Plätze:
16. Mai 2019
zuletzt aktualisiert:
8. Mär 2019
Kurs-Nr.:
02/2019
Treffer:
3057
Favorit:
0 Favorit
Preis:
Kostenfrei
Ort:
keine Angabe
Gruppe:
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Level:
keine Angabe
Plätze:
100
Trainer:

Beschreibung

für diesen Anlass ist keine Anmeldung erforderlich

 

SOZIALHILFEFORUM 1

 

Motivation versus Sanktionen?

Zu diesem brandaktuellen Thema möchten wir eine Fachveranstaltung beitragen, bei der wir folgenden Fragen nachgehen: Was bewirkt Sanktionierung? Was bewirkt Motivation? Wie erkenne ich das richtige Mittel? Welche Massnahme hilft?

Datum 

Donnerstag, 16. Mai, 19.30 - 22.00 Uhr

Katholisches Kirchgemeindezentrum, Margarethenstr. 32, Binningen

Referate

Begründung sanktionierender Massnahmen in der Sozialhilfe

In einer qualitativen Untersuchung sind die Referentinnen der Frage nachgegangen, wie Sozialarbeitende Sanktionen in der Sozialhilfe begründen. Sanktionen gehören zum Repertoire sozialarbeiterischen Handelns dazu, auch wenn sie häufig tabuisiert oder in Frage gestellt werden. Obwohl sich Sanktionen professionstheoretisch nicht begründen lassen, besteht vor dem Hintergrund des Aktivierungsparadigmas gleich-zeitig eine Zunahme der Sanktionierungspraxis in der Sozialhilfe. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen, dass die Begründungen für die Anwendung von Sanktionen auf unterschiedliche Aspekte zurückgeführt werden können, welche im Referat ge-nauer ausgeführt werden.

Laura Stierlin hat an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten ihr Bachelorstudium und nun im Februar 2019 ihr Masterstudium in sozialer Arbeit abgeschlossen. Beruflich hat sie über 7 Jahre im Bereich Psychiatrie gearbeitet, wobei sie zuletzt als Fachliche Leitung des Sozialdienstes fungierte. Anschliessend hat sie in das Tätigkeitsfeld des Straf- und Massnahmenvollzugs gewechselt, in welchem sie heute tätig ist.

Fabienne Schöb absolvierte den Bachelor in sozialer Arbeit an der HSLU in Luzern und einen MAS in Systemisch-lösungsorientierter Beratung an der FHNW. Den kon-sekutiven Master in sozialer Arbeit schloss sie ebenfalls im Februar ab. Nach 8 Jahren als Schulsozialarbeiterin und einer selbständigen Tätigkeit arbeitet sie nun als Pro-jektleiterin in der Kinder- und Jugendhilfe und ist ausserdem an der ZHAW als externe Dozentin tätig.

Beide sind beruflich im Raum Zürich tätig und arbeiten an Schnittstellen mit der So-zialhilfe zusammen. Hauptsächlich haben sie sich aber auf wissenschaftlicher Ebene mit der Sozialhilfe und deren Sanktionierungspraxis befasst.

Motivation ist nicht das Problem!

Die ersten Erfahrungen mit der neuen Strategie berufliche und soziale Integration in der Stadt Zürich sind sechs Monate nach dem Praxisstart klar positiv: Der Paradigmenwechsel von der Sanktionierung hin zu Befähigung und Motivation der Sozialhilfebeziehenden bewährt sich - trotz Freiwilligkeit ist die Auslastung in den Beschäftigungsprogrammen weiterhin hoch.

Raphael Golta, Vorsteher Sozialdepartement der Stadt Zürich

Urs Leibundgut, Direktor Soziale Einrichtungen und Betriebe der Stadt Zürich

 

Die Teilnehmerzahl ist nicht beschränkt. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Für einen freiwilligen Beitrag sind wir sehr dankbar.


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